Newsletter Nr. 11
Aktualisiert: 1. Juli
Hallo zämä
März 2026 - Juni 2026
Wir hoffen, dass es euch allen gut geht?! Wie wir hören, habt ihr bis jetzt einen schönen und heissen Sommer. Bei uns ist eigentlich Regensaison. Doch der Regen blieb lange Zeit fern, bis es nun, Ende Juni, nach drei Monaten doch endlich geregnet hat. Die Sonne verbrannte leider viele von den Samen und Pflänzchen, die im April/Mai frisch angesät wurden. Einiges verdorrte, bevor es richtig gewachsen ist. Für die meisten in unserer Region geht es um die einzige Ernte im ganzen Jahr, aufgrund der Wetterbedingungen und sonstigen Möglichkeiten. Auch unsere zwei gemieteten Felder litten. Eines wächst zwar bis jetzt nicht schlecht, doch das andere musste nochmals frisch bearbeitet werden. Auch aufgrund des schlechten Bodens. Von Freunden bekamen wir einen grossen "Extrabatzen", der uns ermöglicht, in diesen Tagen noch einmal neu anzupflanzen. Dieses Mal mit zusätzlichem Dünger und einer manuellen Sähmaschine. Robert bereitete aus langen Seilen eine Vorgabe für ein effizientes, kontrolliertes Ansähen vor. Es ging nicht lange, kamen schon andere, die es sahen vorbei, um die Seile auszuleihen.
Dies alles liess unser Verständnis für die Einheimischen, welche keine grosse Motivation mehr haben anzupflanzen, wieder einmal wachsen. Sie erlebten schon oft, dass ihr investiertes Saatgut verloren ging. Sei es durch das Wetter, durch Ungeziefer, Diebstahl oder Anderes.
Säen und Ernten ist immer wieder ein gut verständliches, bildlich gesprochenes Prinzip, welches wir den Menschen hier weitergeben. Es kann im Alltag praktisch angewendet werden. Natürlich auch bei uns selbst.
Kurz gesagt: Wenn wir ein Maiskorn in den Boden drücken, stirbt das Korn. Es wird bewässert, wächst und nach ungefähr vier Monaten ernten wir den Mais. Egal, was wir mit unserem Leben säen, sei es Eifersucht, Hass und Lüge, oder seien es freundliche Worte und Gutes im Allgemeinen, es kommt zurück und wir werden es letztlich ernten...
Leben in Kaabong
Immer wenn wir von irgendwoher zurück nach Kaabong fahren, berührt uns, was wir unterwegs sehen. Viele junge Frauen oder kleine Kinder tragen ein Baby auf dem Rücken. Sie sind von den Männern verlassen, Analphabeten und kämpfen Tag für Tag ums Überleben. Sie waschen sich und ihre Kleider in einer (für uns grusigen) Pfütze.
In vielerlei Hinsicht sind sie wirkliche Überlebenskünstler. Pfeil, Bogen und Steinschleuder gehören hier zum Alltag. Man sieht immer wieder kleine Hirtenjungs, schätzungsweise ab 4-jährig, die tagelang an der prallen Sonne, Kuh-, Schaf-, oder Ziegenherden weiden müssen. Und trotz allem: Die Karamojongs sind so liebe, fröhliche und bescheidene Menschen.
Karamoja ist eine von der Regierung vernachlässigte Region. Auch gerade in den letzten Monaten wurde in diversen Bereichen mehr und mehr Unterstützung gestrichen, was wiederum negative Auswirkungen aufs Wohl der Menschen hat. Beispielsweise müssen ab diesem Schuljahr alle Oberstufenschüler 15kg Bohnen und 30kg Posho (Maismehl) selbst mitbringen, was vorher durch eine grosse Organisation (WFP) abgedeckt und gesponsert wurde. Dies fordert die Familien zusätzlich heraus, die schon mit den Schulgebühren am Limit sind. Die Menschen um uns herum haben Hunger. Wirklich Hunger... Dies verleitet sie leider sehr oft dazu, sich dem gewohnten, selbst gebrauten, billigen Alkohol hinzugeben, um den Hunger weniger zu spüren. Aktuell gehen viele Menschen, nicht weit weg von uns, Gold schürfen. Unter ihnen sind Mütter mit ihren Neugeborenen. Wir wurden in diesem Zusammenhang mit mehreren Unfällen konfrontiert. Gerade Mitte Juni starb wieder ein junger Mann, der von der Erde begraben wurde.
Diesen notleidenden Menschen zu helfen und für sie da zu sein, ist etwas, was wir von Herzen gerne tun. Es ist uns eine Ehre, den Hilflosen zu ihrem Recht zu verhelfen. Ja, bei vielen Menschen hier vor Ort dürfen wir einen Riesenunterschied machen. Die Leute realisieren, dass wir es gut mit ihnen meinen, was uns als Familie, aber auch LionHeart Africa hoch angerechnet wird. Klar erleben wir auch (geistlichen) Widerstand. Gewisse Menschen sind eifersüchtig, mögen den "Muzungu" (den "Weissen") nicht oder sind enttäuscht, dass ihnen nicht geholfen wurde. Manche stecken dies gut weg, andere erleben es als demütigend.
Vor allem in letzter Zeit wurde uns als Familie Finger neu bewusst, dass wir trotz all dem täglichen Elend um uns herum, den Blick auf all das Schöne und Erfreuliche nicht verlieren dürfen. Alles in allem werden wir hier nämlich selber reich beschenkt!

Nach unserer schönen Zeit in der Schweiz und den traumhaften Ferien auf Zanzibar, (die wir geschenkt bekamen) war die erste Zeit zurück in Kaabong eine besondere Herausforderung. Es war intensiv, sobald wir wieder Zuhause waren. Ein Mitarbeiter bekam Morddrohungen... Ein anderer Mitarbeiter mussten wir nach x-vielen Gesprächen und Chancen gehen lassen... Die meisten von uns waren krank... Und ebenso hatten wir viele Fragen über diese zwei unterschiedlichen Welten, die uns beschäftigten...
Doch gerade in härteren Zeiten besinnen wir uns darauf, wie Gott uns nach Uganda geführt hat. Wir können immer wieder lernen, uns schlicht und einfach auf Gott zu verlassen. IHM alleine zu vertrauen. In IHM fest verwurzelt zu sein. Auch für das, was noch kommen mag. Wir dürfen in IHM geborgen sein! Unser ganzes Leben lang haben wir Gott als einen treuen Versorger erlebt und trotzdem wollen sich hier und da Sorgen einschleichen. Ja, so kämpfen wir manchmal. Und dann wendet sich das Blatt wieder und alles wandelt sich in eine große Dankbarkeit.
Lejah, Nyah, Joy und Ajana

Lokolong Elijah und sein 10 Monate alter Bruder Lobolia Emmanuel sind viel bei uns.
Sie halten Lejah ganz schön auf Trab, bringen viel Leben und Freude in den Alltag. Nebenbei schmeisst Lejah den Haushalt, wäscht unsere Kleider, versorgt uns mit leckerem Essen und erledigt vieles mehr.
Das Erfassen der Finanzen für LionHeart gehört auch zu ihrer Arbeit. Sie ist immer abrufbereit, wenn man sie irgendwo braucht.

Nyah beendete die 9. Klasse und ist fleissig am Nähen. Mehr denn je zuvor. Sie wird immer professioneller und hat sich ihr eigenes Atelier eingerichtet. Als i-Tüpfelchen wurde sie mit einer Overlock Maschine beschenkt. Wow, unser Gott ist ebenso hier perfekt im Timing.
An exakt ihrem letzten Schultag wurde die Maschine geliefert. Aus Südafrika, von einer lieben Frau, die wir persönlich gar nicht kennen. Zudem wird sie anfangs Juli noch mit Stoff beliefert, gerade zum Zeitpunkt, wo ihr der Bündchenstoff beinahe ausgeht.
Dies ist nur zum Staunen! Ah und noch dies: Die grossen, speziellen Fadenspulen, welche es für diese Maschine braucht, bekamen wir unerwartet sogar in Kaabong.
Ehrlich gesagt war Nähen am Anfang keine grosse Leidenschaft von Nyah. Sie sieht es jedoch als ihre Aufgabe an und bekommt mehr und mehr Freude daran. Wahnsinn, was sie alles macht... Hosen für uns Schwestern, sogar Umstandshosen, Blusen, Babykleider, Accessoires und T-Shirts.

Joy beendete das Bible College. Ebenso ist sie auch Online mit Weiterbildungen im Gesundheitsbereich beschäftigt.
Seit Neustem koordiniert sie mit viel Freude und Elan die Umsorgung der unterernährten Kindern mit dem Spital hier in Kaabong. Sie führt ebenfalls Wundpflege für LionHeart durch. Letztens hatte Joy die Möglickeit, mit Jael, einer jungen Schweizerin, einen Nachmittag in der Geburtentabteilung Einblick zu erhalten. Prompt durfte sie bei einem
Not-Kaiserschnitt dabei sein. Am meisten beeindruckte Joy die Ruhe der Ärzte, als es der Patientin nicht mehr gut ging.

Ajana übernahm vor einiger Zeit die Verantwortung für 12 Kinder, welche in eine private Tagesschule gehen. Diese Schule ist etwa zwei Kilometer von uns entfernt und die Kinder gehen zu Fuss dorthin.
Da braucht es immer wieder mal ein paar neue Schuhe, neue Uniformen, wenn diese Zuhause gestohlen wurden, etc. Auch investiert Ajana Zeit in die Medienbetreuung, wie Websites und Newsletter. Ebenso macht sie Wundenpflege und erledigt nebenbei ihren eigenen Haushalt (wie auch Lejah ohne Abwaschmaschine, Staubsauger, ...).
Ajana und Robert erwarten ihr erstes Kind. Sie ist bereits im 6. Monat schwanger. Natürlich sind wir alle gespannt und freuen uns auf das Baby Ssekiziyivu :-)
Danke

DANKE jedem Einzelnen, dass ihr euch die Zeit nehmt, um diese News von uns
Fingers - Ssekiziyivus zu lesen. Wir schätzen die Verbundenheit aus der Ferne sehr und sind von tiefstem Herzen dankbar für jeden Franken, den ihr LionHeart zukommen lasst. Ein grosses MERCI!
So trägt jeder seinen Teil dazu bei. Ohne euch wäre alles, was wir hier vor Ort tun, nicht möglich. Bitte gebt NIE aus Pflichtgefühl, sondern nur, wenn ihr es von ganzem Herzen tut. Dies ist uns ein Anliegen. Merci für alle Gebete, besonders auch gerade von unseren älteren Freunden. Es ist goldwert für uns! Auch sonst für jedes "Liebeszeicheli", das wir auf irgendeine Weise erhalten.
DANKE DANKE DANKE DANKE DANKE DANKE DANKE DANKE DANKE VIU MAU!!!!!!
Dieser Newsletter soll nicht dazu dienen, Geld zu generieren, oder zu zeigen, was wir Gutes tun oder Mitgefühl zu erlangen. Wir geben hiermit einfach einen Einblick in unser Leben, wollen transparent sein, zu unseren Herausforderungen stehen und in allem uns selbst bleiben.
Spital Kaabong

Durch die sich ändernde Weltlage werden vermehrt Leistungen gekürzt, und auch das Spital hier in Kaabong ist davon betroffen. Seit Kurzem wird es nicht mehr mit der Milch für unterernährte Kinder beliefert. Diese Milch ist essentiell, da sie speziell mit Vitaminen angereichert ist. Wir als LionHeart wurden angefragt, ob wir bis auf weiteres Projektpartner werden möchten, um die Gewährleistung der Spezialmilch sicherzustellen.
Die Milch wird von den Angestellten jeden Morgen gekocht und zubereitet. Alle drei Stunden wird sie den Babys und Kleinkindern in einem Becher verabreicht. Da mussten wir nicht lange nachdenken und brachten bereits am nächsten Tag die erste Lieferung der benötigten Zutaten vorbei: Maismehl, Zucker, Milch und Öl. Ausserdem werden Kohle, Pfannen, Thermosflaschen und eine Kochmöglichkeit benötigt.
Wir wurden vom Spital informiert, dass die Rate der unterernährten Kindern unter 5 Jahren in den letzten Wochen von 5 auf über 20 Prozent stieg (Distrikt Kaabong). Dies stellten wir auch an unserem Gate fest, da in den letzten Wochen besonders viele Frauen mit ihren unterernährten Kindern bei uns vorbeikamen. Es waren oft taffe, fast leblose, apathische Anblicke und die Mütter waren verzweifelt. Leider kommen sie für Hilfe erst sehr spät aus ihren Dörfern. Nun zu wissen, dass im Spital wirklich jederzeit Milch verfügbar ist, ist auch für uns wertvoll! Dies war vorher nicht so. Wir sind nun mehrere Male in der Woche bei diesen Müttern, sprechen mit ihnen und verteilen manchmal ein wenig Seife. Wir ermutigen sie zu einer besseren Hygiene und dass sie möglichst alle drei Stunden bei der Milchausgabe anwesend sind. Viele Mütter sind hier nicht wirklich verantwortungsbewusst, gleichzeitig jedoch auch überfordert. Von den Männern werden sie, wie oben schon erwähnt, oft im Stich gelassen.
Diese Mütter: Nicht selten kommen sie von weit her, haben selbst keine Kleider zum Wechseln mit dabei. Nichts ausser ein paar Tücher... Gerade letzthin bei einem Besuch tropfte es auf einmal auf meine Füsse. Upsi, aber ja, die allerwenigsten hier haben Windeln.
Wir sind auch sehr dankbar für den Dienst, den JMEM in der Spitalküche tut. Von Montag bis Freitag werden dort alle Menschen bekocht. Es gibt Frühstück, sowie ein Mittagessen. Wenn dies nicht wäre...
Opio und Achen - Apio und Ochen
Unsere zwei kleinen und grossen Wunder - Lejah bastelte ihnen ein Haus aus Karton.
Diejenigen, welche unsere Newsletter oder den Journi Blog regelmässig verfolgen, kennen die beiden schon... Sie sind jetzt auf einem Entwicklungsstand von etwa 15-monatigen Kindern. Doch sie sind ja schon über drei Jahre alt. Es geht ihnen tiptop und sie sind "puurlimunter". Sie sind uns eine besondere Freude und Ermutigung!
Apio und Ochen sind DIE Zwillingsnamen hier in Karamoja. Nebst den zwei, die wir seit über einem Jahr aufpäppelten (oben im Video), kamen jetzt zwei weitere Päärchen dazu.

Ein Junge eines dieser Päärchen heisst Opio. Er ist in einem normalen und guten Zustand. Das Mädchen heisst Achen. Es war eine spezielle Begegnung, als wir sie das erste Mal sahen. Joy und Mirjam wollten das Spital gerade verlassen, als die Mama noch mit ihrem Kind zu uns kam. Ich, Mirjam, sah, dass es einige so komische Bändchen trug. Ich sagte der Mama, dass dies nichts Gutes sei und dem Mädchen schade. Sie meinte: "Es ist nur aus unserer Kultur". Doch dann startete sie von alleine, diese zu entfernen. Während wir bei ihr auf dem Boden sassen, scharte sich wie so oft eine Menschenmenge um uns. So stand auch eine junge Frau dort, die uns beim Übersetzen half. Wir erklärten der Mama, dass diese Bänder aus der Zauberei kommen und was sie bewirken. Dann durften wir für Achen beten. Kaum fingen wir an zu beten, schrie das Kind von null auf hundert wie am Spiess. Doch als Joy und ich fertig waren, hörte es auch sofort wieder damit auf.
"Jesus, greif ein bei diesem hilflosen, kleinen Geschöpf. Befreie es von all dem Bösen, das über diesem Leben ausgesprochen wurde und verhilf ihm zu neuem, wirklichem Leben". Kurz darauf verabschiedeten wir uns.
Am gleichen Tag kam eine uns bekannte Frau wieder mit diesem Kind und seiner Mutter bei uns am Tor vorbei. Ziemlich aufgebracht berichteten sie: "Achen, dieses Mädchen, für das wir gebetet haben, habe Huuuunger." Es hatte auch ein Stück Fleisch in der Hand und kaute darauf herum... Zuerst dachte ich: Ach, was soll das... Doch dann kam eine Gewissheit in mir auf und ich sagte: "Klar hat das Kind Hunger und wieder Appetit.
Das ist Jesus, der solche Dinge tut. Dies ist eben Befreiung." Es lag eine grosse Freude und Begeisterung in der Luft. Ich ging ihr etwas Porridge kochen und dann kam für uns alle der Hühnerhautmoment. Die kleine, zerbrechliche Achen ass und ass. Es war herrlich. Sie liess sich auch nicht helfen, sie wollte selbst. Auch beim Personal des Spitals war die Freude gross. Zu sehen, wie sich auch der Gesichtsausdruck des Mädchens innert wenigen Stunden änderte, war ein grosses Zeugnis für alle Beteiligten.
Alle erfreuen sich an ihren Fortschritten. Sie bekommt "Pfuusibäckli" und sieht mittlerweile viel gesünder aus.
Schulferien und Schulbesuch
Sehr erfreulich war für uns alle die Schulferienzeit mit unseren Jungs. Wir liessen sie in diesen zehn Tagen vor allem ausruhen. Wir hatten den puren Frieden und alle genossen diese Zeit.
Warum waren sie nur zehn Tage bei uns? Die Lehrer empfahlen uns, sie zusätzlich in ein Ferienprogramm zu nehmen, um ihnen etwas Extra-Unterricht zu geben. Am zweitletzten Abend, bevor sie zurückgingen, machten wir eine Abschlussparty. Dies ist schon zur Tradition geworden. Wichtig dabei ist: leckeres Essen mit Fleisch, gute Musik und schöne Kleider.

Als die Schule dann offiziell startete und wir andere ehemalige Strassenjungs in die Schule brachten, besuchten wir auch unsere Jungs. Vor Ort erfuhren wir, dass es uns erlaubt war, sie für einen Ausflug aus dem Schulgelände herauszunehmen. Gesagt, getan...
Eine Schulbox musste repariert werden und wir brachten diese auf dem Weg in die Stadt bei einem Schlosser vorbei. Mit unseren Jungs gingen wir in den Supermarkt und alle durften sich ein Znüni für die nächsten Tage aussuchen. Toastbrot ist immer hoch im Kurs. Diese Freude... Sowas kann man sich als Europäer kaum vorstellen. Dann fragten wir spontan in einem Restaurant, ob sie genug Essen für alle haben. Die Antwort: "Ja" liess alle aufjubeln. Die Jungs konnten zwischen Fisch, Poulet und Rindfleisch auswählen. Robert servierte allen ein Süssgetränk, bei dem ein Strohhalm mit dabei war. Dieser Halm brachte das Freudenfass fast zum Überlaufen. Das Essen war sehr gut, es kam alles sehr schnell geliefert (dies ist eigentlich immer vorgekocht) und es klappte alles wunderbar. Beim Zahlen und Abrechnen verweilte Robert hingegen dann mehr als eine halbe Stunde. Es war doch etwas zuviel des Guten für das Personal. Eben einer dieser Schmunzelmomente :)
Close Team
Nebst unserem ganzen Team haben wir ein sogenanntes Close Team.
Zusammen treffen wir uns wöchentlich zum Austausch im kleinen Rahmen. Mit dabei ist Raymond, Amos, Robert, Joy, Nath, Mirjam und Ajana. Es ist wertvoll, können wir Entscheidungen zusammen fällen, diskutieren, einander Feedbacks geben und alles, was so dazu gehört. Wir erleben dies sehr positiv und bereichernd. Ebenso, dass wir gewisse Verantwortlichkeiten in verschiedene Hände geben können. Dies entlastet uns und gibt dem Einzelnen klare Aufgaben und Strukturen.
Allgemeine INFOS
Die Websites von LionHeart Schweiz und LionHeart Uganda haben fusioniert.
Schaut gerne selbst mal rein: https://www.lionheartafrica.ch/
Amos und Joy haben im April erfolgreich ihre Autoprüfung bestanden. Da der Regen ausgerechnet dann einsetzte, als sie sich hinters Steuer begeben sollten, wurde die Übung abgebrochen und der Ausweis am nächsten Tag trotzdem ausgehändigt.
This is Uganda, ohne irgendwelche Korruption ;)
So, das wars für dieses Mal von uns :)
Wir freuen uns sehr, in den nächsten Tagen die Family Coviello in Entebbe abholen zu können. Sie werden fast den ganzen Juli mit uns in Kaabong sein. Dann im August kommt wieder mehr Leben ins Kinderhaus, wenn wir unsere Jungs für paar Wochen willkommen heissen.
Ganz liebe Grüsse von uns Fingers & Ssekiziyivus



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